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Führen Sie mit Hirn?

Kategorie:
Führung

Geschätzte Leserinnen und Leser

Der Schlüssel zum Erfolg Ihres Unternehmens liegt buchstäblich zwischen den Ohren – bei Ihnen und Ihren Mitarbeitenden. Erkenntnisse aus der Hirnforschung, der Psychologie und der Verhaltensforschung legen Führungsprinzipien nahe, die nicht wirklich neu sind. Trotzdem lohnt es sich, sie ins Gedächtnis zu rufen, für sich zu überdenken und dann vor allem zu nutzen. Bilden sie doch das Zünglein an der Waage zwischen Durchschnittsunternehmen und Überflieger.

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Sebastian Purps-Pardigol hat verschiedene Thesen aufgestellt, wie durchdachte Mitarbeiterführung ein Unternehmen zum Erfolg bringt:

Sie selbst sind derjenige, bei dem der Wandel beginnt.

Sie wollen Abläufe im Unternehmen verändern? Oder jemand soll etwas erlernen und sich weiterbilden? Erfolgreiche Führungskräfte leben vor: Veränderung fängt bei der eigenen Person an. Machen Sie sich das bewusst. Bilden Sie sich selbst regelmässig weiter. Zeigen Sie, wie Wandel gehen kann. Wenn Sie nicht vorleben, was Sie predigen, wird Ihnen niemand folgen. Es ist übrigens nie zu spät, mit Veränderung zu starten. Denn die Neuroplastizität ermöglicht es bis ins hohe Alter, neue Netzwerke und Verbindungen im Hirn zu schalten und zu verknüpfen! Seien Sie Vorbild – nur so wird es funktionieren!

Menschen brauchen das Zugehörigkeitsgefühl.

Verbunden sein, sich in der Gruppe wohl fühlen, ist ein neurobiologisches Grundbedürfnis. Ohne sozialen Kontakt gehen wir ein wie eine Pflanze ohne Wasser. Sorgen Sie daher für ein hohes Mass an Zugehörigkeit! Bei Angst und Stress beruhigt das Ihre Leute ungemein. Je weniger Angst Mitarbeitende haben (müssen), einen Fehler zu machen, desto besser und mutiger nutzt jeder im Team seine vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten! Verwechseln Sie Zugehörigkeit allerdings nicht mit einer Art Familienersatz. Ein Unternehmen kann und soll niemals private Kontakte ersetzen.

Menschen möchten sich beteiligen.

Schon Kleinkinder wollen durch eigene Erfahrungen lernen. Und sie wollen ihre ganz persönliche Umgebung entfalten und mitgestalten – einen Fußabdruck hinterlassen. Es liegt sozusagen in der Natur jedes Menschen. Warum dürfen das so viele Mitarbeitende nicht? Warum werden sie zum „Unbeteiligt-Sein“ gezwungen und außen vor gelassen? Ändern Sie Ihre Strategie, tun Sie es einigen jungen Start-ups gleich: Lassen Sie die Mitarbeitenden an neuen Strukturen oder an einem neuen Branding mitwirken und mitentscheiden – Sie werden ungeahnte Talente entdecken und Energien freisetzen. Denn wenn Menschen mitgestalten, messen Sie den Ergebnissen einen deutlich höheren Wert bei und knien sich mehr rein!

Menschen brauchen jemanden, der an sie glaubt.

Vertrauen ist ein häufig beschworenes Führungsinstrument, welches in der Praxis aber leider oft nicht zu finden ist! Verwunderlich, denn wenn Führungskräfte an die Mitarbeitenden glauben und ein hohes Mass an Vertrauen schenken, werden die Ergebnisse deutlich besser. Der Studie von Bayer/Gollwitzer der Uni Konstanz (Mathematikstudie) zufolge sogar um bis zu 53 Prozent! Noch Fragen? Wenn Menschen Vertrauen spüren, erleben sie schwierige Phasen als einfacher und gehen gestärkt daraus hervor. Sie wachsen über sich hinaus.

Im nächsten Blogbeitrag gehe ich auf drei weitere Thesen von Sebastian Purps-Pardigol ein:

  • Menschen wachsen, wenn sie gefordert werden.
  • Menschen erhalten Zugriff auf ihre Ressourcen.
  • Menschen finden zu sich zurück.

Natürlich verrate ich Ihnen dann auch, wo Sie alle Einzelheiten nachlesen können.

Ich wünsche Ihnen begeisterte Mitarbeitende!

Ihr Peter Regli

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