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Powernap als Energie-Tankstelle!

Gut geschlafen – Teil 3 zum Powernap

Kategorie:
Gesundheit

Geschätzte Leserinnen und Leser

Im letzten Teil der Trilogie zum Thema Schlafen wenden wir uns dem Thema des Powernap zu. Das ist Kurzerholung wo auch immer Sie sich befinden.

Schlafen – im Bürostuhl oder Powernap

Powernap – das Nickerchen für Zwischendurch. Ein Werbespruch für einen kurzen Schlaf am Mittag. Für unsere Grosseltern war der Mittagsschlaf ganz normal. In der heutigen Gesellschaft ist er eher verpönt. Das Powernapping bringt jedoch viele Vorteile mit sich. Die Konzentration erhöht sich deutlich. Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrbehörde NASA hat in einer Untersuchung belegt, dass nach einem Nickerchen die Aufmerksamkeit um 100 % steigt.

Die folgenden Vorteile wurden durch Studien belegt:

  • Positive Auswirkung auf das Kurzzeitgedächtnis
  • Leistungssteigerung
  • Gewichtsmanagement: müde Menschen haben einen grösseren Appetit auf süsse und fettige Lebensmittel
  • Schutz vor Herzkrankheiten: wenn drei Mal pro Woche eine Powernap gemacht wird, kann das Herzinfarktrisiko um 37% gesenkt werden
  • Stimmungsaufheller: Ein Schläfchen am Mittag steigert die Konzentration von Serotonin im Blut, einem Hormon, das die Stimmung hebt
  • Es beugt Erschöpfungszuständen vor.

Zuhause ist es kein Problem, einen Powernap einzulegen. Die nötige Ruhe ist dort vorhanden und Couch oder Bett stehen auch parat. Doch auch im Büro ist ein Mittagsschläfchen möglich. Wichtig bei der Position ist, dass der Kopf gut gestützt wird. Entweder auf der Rückenlehne des Bürostuhls oder, den Oberkröper nach vorne geneigt, auf dem Schreibtisch. Der Vorteil: Bei einem Powernap im Sitzen ist die Gefahr, zu lange zu schlafen und in einen Tiefschlaf zu fallen, nicht so hoch. Es gibt aber Unternehmen, die aufgrund positiver Erfahrungen in ihren Unternehmen Schlafräume eingerichtet haben. Hier ist es wichtig, sich einen Wecker zu stellen, denn wer tagsüber zu lange schläft, kann abends schlechter einschlafen und ist nachmittags oftmals weiterhin müde. Bei längerem Schlaf senkt sich nämlich der Blutdruck und das führt zu Müdigkeit und Schlaffheit.

Die optimale Zeit für den Powernap ist zwischen 13 und 14 Uhr, nach dem Mittagessen. Der Körper ist sowieso mit Verdauen beschäftigt und verwendet darauf die meiste Energie. Da bleibt wenig fürs Denken übrig. Der Espresso nach dem Mittagessen hindert absolut nicht am Schlafen – im Gegenteil. Bis die Wirkung des Koffeins eintritt, dauert es ca. 30 Minuten. Während dieser 30 Minuten schlafen wir. Dann bringt uns das Koffein wieder auf Trab. Länger als 20 bis 30 Minuten sollte die Pause nicht dauern. Forscher der School of Psychology an der Flinders University in Australien erachten 10 Minuten als Optimum für das kurze Nickerchen. Der Schlüsseltrick funktioniert ideal. Einen Schlüsselbund in die Hand nehmen, sobald unser Körper in einen Tiefschlaf geht, entspannen sich unsere Muskeln, er fällt auf den Boden und macht im besten Fall etwas Lärm, der uns wiederum weckt. Einen Timer zu stellen ist jedoch die sicherere Methode.

Powernapping ist lernbar. Oft gelingt es nicht einfach so. Die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson ist ein geeignetes Mittel, Entspannung zu erlernen. Dabei handelt es sich um einen Methode, bei der verschiedene Muskelpartien nacheinander angespannt werden, um wieder ein Bewusstsein dafür zu bekommen, was An- und Entspannung ist bzw. wie sich diese Zustände anfühlen. Übrigens, eignet sich die Methode nicht nur für die kurze Ruhepause, sondern auch als Einschlafhilfe am Abend. Sie kann im Sitzen und Liegen durchgeführt werden. Ein Video mit einer Anleitung im Sitzen findet ihr hier:

Entspannung beim Powernapping wünscht Ihnen,

Ihr Peter Regli

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